Mittwoch, 12.5.2021

Mittwoch, 12.5.2021

Mit Sicherheit können wir davon ausgehen, dass die größte Tastsinneserfahrung des Fötus darin besteht, den eigenen Körper und sich selbst wahrzunehmen und zu erkunden. Dieses Konzept wird in der Wissenschaft als Körperschema bezeichnet. Das Körperschema ist eine unabdingbare Voraussetzung für jede koordinierte Bewegung und später die Etablierung eines Ich-Bewusstseins!
Martin Grunwald: Homo Hapticus, Seite 42

Unsere Wahrnehmung von uns selbst und unserem Körper kann leicht getäuscht werden. In “Genderswap” Experimenten mit virtueller Realität (VR) setzen eine Frau und ein Mann jeweils eine VR-Brille auf, an der sich eine Kamera befindet. Dann werden ihre Perspektiven getauscht. Sieht der Mann an sich hinunter, sieht er den Körper der Frau und umgekehrt. Dann führen beide nach gegenseitiger Absprache gleichzeitig Bewegungen aus. So wird der Körper der anderen Person leicht als der eigene wahrgenommen, da Empfindung und Berührung gleichzeitig passieren.

Aber auch ohne virtuelle Realität lässt sich die Wahrnehmung unseres Körper leicht austricksen. Sehen Sie selbst, wie das möglich ist:

Text: Natascha Plank
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