Wir arbeiten sehr gerne face to face und werden das auch weiterhin gerne tun. Aber Online Seminare bieten neue Chancen, die wir bisher oft übersehen haben. Für viele Menschen war es bisher sehr schwierig, unsere Präsenzangebote wahrzunehmen.
Online Seminare sind effizient, weil zeitsparend, themenzentriert und überregional; inklusiv, weil familienfreundlich, ortsunabhängig und niederschwellig; und ökologisch, weil sie weniger Fahrten, weniger Papier und andere Ressourcen erfordern.

Referent*innen

Curriculum und Themen Herbst 2020

Stand: 29.09.2020

Ablauf der Tagesseminare
9.15: Einlassphase und Willkommen
9.30: Begrüßung und Ablauf, technische Tipps
9.35: Vorstellrunde und Erwartungen – je nach Größe gesamt oder in Kleingruppen
9.50: Geistliche Einstimmung
10.00: Inhaltlicher Impuls zum Tagesthema
10.30: Kleingruppenarbeit inkl. Pause
11.30: Plenum mit offener Gesprächsrunde
12.15: Kurzes Mittagsgebet und Mittagspause
13.30: Inhaltlicher Impuls mit best practice Beispielen und Tipps für Umsetzungen und Anwendungen im eigenen Bereich
14.00: Kleingruppenarbeit
15.00: Präsentation im Plenum mit offener Gesprächsrunde und kollegialem Coaching
16.00: Feedback und Umfrage und Gebet
16.30: Abschluss

Programmheft als PDF

Alle aufgelisteten Seminare sind individuell buchbar. Individuelle Gruppenbuchungen sind ab 12 Teilnehmer*innen möglich. Dabei gewähren wir einen Rabatt von 20%.

Do, 17.09.2020: 7 Tipps für den Umgang mit der VUCA-Welt – Georg Plank
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

VUCA steht für volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig. Durch die Coronakrise erleben viele diese Faktoren am eigenen Leib, oft angstmachend und verunsichernd. Was kann man planen? Worauf kann man sich verlassen? Wie wird sich die Welt entwickeln?
Bei diesem Tagesseminar lernen Sie die VUCA-Welt besser verstehen und auf Ihren Arbeitsbereich anwenden. 7 konkrete Tipps sollen Sie befähigen, aus dem Modus des Reagierens in eine (pro-)-aktive Wahrnehmung Ihrer Möglichkeiten zu kommen. Am Ende des Seminars werden Sie konkrete Schritte für das neue Arbeitsjahr erarbeitet haben, die einen echten Unterschied machen.

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Fr, 18.09.2020: Jeder tut, wofür er brennt. Mit Charismenorientierung Ehrenamtliche in Pfarreien motivieren - Birgit Huber
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Charismenorientierung lässt Gemeindearbeit aufblühen und entzündet neue Motivation bei Ehrenamtlichen. Denn die Orientierung an den Gaben, die jedem individuell in die Wiege gelegt wurden, beinhaltet einen grundlegenden Wandel: weg vom Aufgabendenken innerhalb einer Gemeinde („Wir suchen jemanden, der das weitermacht, was wir hier schon immer machen.“) hin zum Interesse an Begabungen und Kompetenzen („Was kannst Du? Was willst Du? Wie werden wird durch Dich verändert und verbessert?“). Möchten Sie auf der Basis von Selbsttests und Feedbackgesprächen Ihre eigenen Gaben entdecken? Oder möchten Sie die Gaben entdecken, die in Ihrer Gemeinde vorhanden sind? Dann sind Sie in diesem Seminar richtig! Gemeinsam werden wir konkrete Schritte erarbeiten, mit denen Sie die Konsequenzen aus Ihren Erkenntnissen ziehen können und diesen Wandel in der Praxis umsetzen können.

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Mo, 21.09.2020: Evangelisieren – Alle reden davon. Aber wie? – Viktor Fischer-Emmerich
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Finde Deinen eigenen Stil!

Die Kirche ist der Überzeugung, dass in der Gemeinde jede und jeder gerufen ist zu evangelisieren. In volkskirchlich verfassten Kirchen ist das oft unterbelichtet. Vom II. Vatikanischen Konzil bis zu Papst Franziskus betonen aber viele die Bedeutung von Evangelisierung. Jede und Jeder hat dazu bestimmte Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Aber wie schaut Evangelisierung heute ganz konkret aus? Anhand von verschiedenen Evangelisationsstilen erläutert Viktor Fischer-Emmerich, dass alle notwendigen Fähigkeiten zur Evangelisation in der Gemeinde bereits vorhanden sind. Die Kunst ist es, sie zu entdecken und zu kultivieren. So kann Evangelisation Spaß machen und die Gemeinde neu beleben.

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Fr, 25.09.2020: Arbeit und soziale Sicherheit neu denken – Markus Schlagnitweit
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Ist im Kontext der Corona-Krise und ihrer massiven Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt die Zeit reif, den Sozialstaat neu zu denken – etwa in Richtung eines bedingungslosen Grundeinkommens? Welchen Stellenwert spielt Arbeit für die persönliche Identität und gesellschaftliche Integration und Partizipation. Wie und in welche Richtung kann/soll Kirche hier wirken?

Der Umbau der Gesellschaft in Richtung einer Grundeinkommensgesellschaft stellt gewiss einen grundlegenden Paradigmenwechsel im sozialen Zusammenleben dar. An diesem Seminartag geht es darum, diesen Paradigmenwechsel zu umreißen, aber auch spirituelle Zugänge aus Theologie und kirchlicher Soziallehre zu diskutieren. Und schließlich sollen auch gemeinsam praktische Schritte überlegt und entwickelt werden, wie kirchliche Gemeinschaften diesem Paradigmenwechsel den Weg bereiten können.

Der Theologe und Sozialwissenschaftler Dr. Markus Schlagnitweit ist langjähriger Mitarbeiter der Katholischen Sozialakademie Österreichs (ksoe), die sich seit Mitte der 1980er Jahre mit Ideen der Erneuerung von Sozialstaat und Arbeitsgesellschaft in Richtung eines Bedingungslosen Grundeinkommens vor dem Hintergrund der Prinzipien der Katholischen Soziallehre auseinandersetzt. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf theologischen und sozialphilosophischen Überlegungen zu dafür relevanten Themenfeldern wie Arbeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Freiheit in Verantwortung und Gerechtigkeit.

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Di, 29.09.2020: Go big or go home. Warum klein denken nicht hilfreich ist – Lisa Huber
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Was die Volkskirche von vorgestern heute gut kann, ist sich kleinmachen: Ja nicht anecken, bloß angepasst sein, lieber klein und immer weiter wie bisher – bloß mit weniger Leuten.

Wer anfängt weit zu denken, große Ziele zu verfolgen, etwas zu wagen, der hat auch die Chance, wieder zu wachsen. In diesem Tagesseminar geht es um den Mut, Kirche neu und groß zu denken. Mit vielen konkreten, gelungenen Beispielen. Es gibt begründete Hoffnung für eine vielfältige Kirche mit Zukunft, lassen Sie sich davon anstecken!

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Fr, 02.10.2020: Vom Hellseher zum Gestalter – Agilität als Chance für eine missionarische Pastoral – Björn Hirsch
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Was die Zukunft bringt, das können wir heute kaum noch voraussehen. Unsere globale Welt ist dafür viel zu komplex geworden. Bestes Beispiel ist die derzeitige Corona-Krise, die wohl die Pläne von jedem von uns elementar durcheinandergeworfen hat.

Kirche setzen immer noch auf lange Phasen der Planung, in der umfangreiche Konzepte und Strategiepapiere entwickelt werden, die häufig in der Schublade verschwinden.

Wie wäre es, wenn wir stattdessen einfach losgehen würden, um im Gehen zu entdecken, auf welche Weise wir als Kirche mit den Menschen von heute in Kontakt kommen können?

In diesem Tagesseminar wollen wir nach neuen Denkmustern und alternativen Handlungsweisen Ausschau halten, die uns als Kirche effektiver werden lassen. Es geht dabei um Flexibilität, um ein agiles und dynamisches Vorgehen, um Fehlerfreundlichkeit und zufällige Entdeckungen, um „Steckenpferdzeiten“ und „absichtsloses Kaffeetrinken“. Neugierig geworden? Dann melden Sie sich jetzt an! Ich freue mich auf Sie!

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Mi, 07.10.2020: Spiritueller Aufbruch in der Gemeinde - „Wie hältst Du es mit der Religion“ – Viktor Fischer-Emmerich
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Verschiedene Zugänge zu einer lebendigen Gottesbeziehung

Falsche Gottesbilder haben oft fatale Wirkungen. Kennen Sie ihn nicht: den strafenden Richter-Gott, den Nothelfer-Gott, den Gott, der Strichlisten führt? Diese Aufzählung ließe sich beliebig verlängern.
Der biblische Gegenentwurf, den Jesus gelebt und verkündet hat, ist ein Gott der Liebe, der Beziehung und der Befreiung. Viktor Fischer-Emmerich gibt Antworten auf die Fragen, wie wir diesem liebenden Gott begegnen und eine lebendige Beziehung zu ihm aufbauen können.

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Sa, 10.10.2020: Kreativ zu sein ist (k)eine Kunst – Daniel Sprint
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

An wen denken Sie, wenn sie nach kreativen Personen gefragt werden? An Künstler? Maler, Dichter und herausragende Persönlichkeiten, aber weniger an sich selbst?
Jeder Mensch ist kreativ – Mensch sein heißt, kreativ zu sein.

In diesem Workshop lernen Sie die Grundzüge und Wirkweisen menschlicher Kreativität und des lateralen Denkens kennen. Sie finden heraus, wie Sie Kreativität in pastoralen Entwicklungsprozessen den entsprechenden Raum bereiten. Und selbstverständlich vermittelt dieses Tagesseminar viel praktisches Handwerkszeug.

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Di, 13.10.2020: Christliches Yoga? Wie wir suchende ChristInnen erreichen können – Birgit Huber
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Die Kirchenaustrittszahlen sind so hoch wie nie zuvor, gleichzeitig ist die Sehnsucht nach Spiritualität groß. Auch ChristInnen werden immer mehr zu Suchenden, die sich in einer Kirche traditionellen Zuschnitts nicht mehr zu Hause fühlen. In diesem Seminar lernen Sie die Sehnsüchte und Bedürfnisse dieser Suchenden und unterschiedliche spirituelle Stile kennen bekommen Sie Handwerkszeug, um Formate und Räume zu kreieren, in denen spirituell Suchende mit ihren vielfältigen, ungewöhnlichen Formen von religiös sein andocken und ankommen können. Damit wird Kirche auch für Menschen relevant, die auf den ersten Blick weit entfernt sind von ihr.
Ich freue mich auf ein inspirierendes Seminar mit Ihnen!

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Do, 15.10.2020: Warum ist eine wöchentliche Kinderkirche erfolgsrelevant? – Georg Plank
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Viele Gemeinden bieten monatlich Gottesdienste für Kinder an. In wachsenden Gemeinden gibt es eine solche “Kinderkirche” jedoch meist jeden Sonntag. Warum ist das so? Wir wissen, dass gerade Seltenkommer Zeit brauchen, um Vertrauen aufzubauen und ihre Pfarrgemeinde als guten Ort zu entdecken. Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit sind zentral, um eine nachhaltige Beziehung mit Familien zu entwickeln.

Bei diesem Tagesseminar erfahren Sie, welche Elemente und Haltungen eine wöchentliche Kinderkirche zum Wachstumfaktor für die ganze Gemeinde werden lassen. An diesem Tag geht es weniger um Gestaltungsfragen, sondern darum, wie die Kinderkirche als ein zentraler Baustein einer umfassenden Gemeindevitalisierung gestaltet werden kann. Deshalb bekommen Sie auch Tipps für die effiziente Organisation einer wöchentlichen Kinderkirche. Zielgruppe sind daher sowohl GestalterInnen von Kinderkirche als auch strategisch denkende pastorale Führungskräfte

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Di, 20.10.2020: Mission possible?! – Florian Mittl
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Mission und Evangelisation sind Begriffe, die leicht Abneigung auslösen – sowohl bei kirchenfernen Personen als auch bei regelmäßigen Kirchgeher/innen. Dabei gibt uns Jesus dezidiert den Auftrag, in der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden (Mt 28,19-20).

Doch was heißt das eigentlich? Sicher nicht, sich aufzudrängen und Menschen zu irgendetwas zu zwingen. Es geht eher darum, in einer „solidarischen Karawane“ unterwegs zu sein und „zusammen zu leben, uns unter die anderen zu mischen, einander zu begegnen, uns in den Armen zu halten, uns anzulehnen“ (Papst Franziskus: Evangelii Gaudium 87).

In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick zur Thematik, konkrete Tipps und erprobte Beispiele sowie Hilfestellungen für das eigene Tun. Fordern wir nicht von „den anderen“ Bewegung ein, sondern gehen wir gemeinsam mit ihnen und schauen, was sich so an Begegnungen ergibt!

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Fr, 23.10.2020: Erfolgsfaktoren und Tools für die Kirchenentwicklung aus dem Churchplanting – Hannah Flachberger
9:30-16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Pfarrgemeinden sind mit starken Veränderungsprozessen konfrontiert, die zuletzt durch die Corona-Krise schmerzlich deutlich geworden sind. Wie kann die Entwicklung vitaler Gemeinden heute gelingen?

Mit dem Konzept des Churchplantings werden in der anglikanischen Diözese London Teams aus bestehenden Gemeinden an neue Orte gesendet. Dort ermöglichen sie, oftmals in stagnierenden Gemeinden, eine neue Kirchenentwicklung. Bei diesem Tagesseminar lernen Sie drei Grund-Prinzipien aus dem Churchplanting für die Kirchentwicklung kennen. Sie gewinnen anhand der Erfolgsfaktoren und konkreten Tools aus langjährigen Churchplanting-Prozessen und einem Pilotprojekt in Wien einen neuen Blick auf Ihren Tätigkeitsbereich. Zudem entwickeln Sie konkrete und wirkungsvolle Schritte für Ihren eigenen Kontext.

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Mi, 28.10.2020: kirche.kreativ – zeitgemäß oder am Ziel vorbei? – Jonathan Hofer
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Wie lebt man im Zeitalter der sozialen Medien den Missionsauftrag? Soziale Medien sind im Alltag allgegenwärtig. Sie haben eine führende Position als moderner Marktplatz und Meinungsplattform in unserer heutigen Welt eingenommen.

Die schnellen Veränderungen, diversen Meinungen und der rasante Informationsfluss lassen uns oft etwas ratlos zurück. Was haben die Veränderungen unseres Mediennutzungsverhaltens und der Missionsauftrag, den Jesus an seine Jünger formulierte, gemeinsam? Wie werden heute Menschen mit Botschaften erreicht? Welche Botschaften werden vermittelt?

In diesem Tagesseminar gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach, schauen auf die Hintergründe und lernen anhand praktischer Beispiele, wie eine erfolgreiche Präsenz in sozialen Medien gestaltet sein kann. Zudem bekommen Sie praktische Tipps an die Hand, mit denen Sie sofort in die Umsetzung gehen können, um die beste Botschaft der Welt wirksam zu verbreiten.

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Di, 03.11.2020: „Hallo Augenmensch“ – Ästhetik und Schönheit in der Verkündigung – Björn Hirsch
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Kennen Sie das: Sie kommen an einem Schaukasten einer Kirchengemeinde vorbei und müssen sich fast fremdschämen, weil die handgeschriebenen Zettel vergilbt und verwaschen dort herumhängen, das Licht flackert und die Hälfte der Buchstaben von „St. Marien“ schon abgeblättert sind?

In einer missionarischen Kirche darf so etwas nicht vorkommen. Menschen werden heute täglich mit hunderten von Impulsen und Kaufaufforderungen konfrontiert. Sie haben gelernt, binnen von Sekunden eine Entscheidung für oder gegen ein Angebot zu treffen. Dabei werden sie gewissermaßen zu „Augenmenschen“, für die der erste Eindruck zählt.

Wenn Kirche in dieser Konkurrenzsituation noch Gehör bekommen möchte, muss auch sie sich um ein gutes Erscheinungsbild Gedanken machen und sich der Ästhetik unserer Zeit oder verschiedener Zielgruppen stellen.

In diesem Tagesseminar werden Grundlagen der Kommunikation im Bereich des Marketings vermittelt, Beispiele aus dem pastoralen Alltag angeschaut und Wege aus der „Ästhetik-Krise“ aufgezeigt, damit Kirche wieder zu einer „wahren Schönheit“ wird, die für viele Menschen attraktiv und inhaltlich relevant ist.

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Fr, 06.11.2020: „Beteilige mich und ich werde verstehen!“ Partizipation als Perspektivenwechsel – Lisa Huber
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Höhere Identifikation mit den Ergebnissen, große Bereitschaft dabei zu bleiben und hoch angepasste Lösungen für lokale Herausforderungen sind nur drei Aspekte von gelungenen partizipativen Wegen.

Wer Menschen in ihren Belangen in die Planung und Umsetzung involviert, arbeitet ressourcenschonend und zielorientiert.
Bei diesem Tagesseminar erhalten Sie Einblicke in große Partizipationsprojekte und –methoden, die sich in Schulen, politischen Gemeinden und auch im kirchlichen Bereich bewährt haben. Außerdem bekommen Sie konkrete Impulse, um Ihr pastorales Repertoire zu erweitern.

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Mo, 09.11.2020: Brückenbauen zur nächsten Generation – gemeinsam gewinnen oder getrennt verlieren? – Jonathan Hofer
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Was sind die Begeisterungsfaktoren eines überkonfessionellen Gottesdienstevents?
Die nächste Generation gilt als unverbindlich, sprunghaft, wenig religiös oder schwer zu begeistern. Sie droht zur verlorenen Generation zu werden. Das muss aber nicht so sein!

In diesem Tagesseminar nehmen wir Begeisterungsfaktoren eines überkonfessionellen Gottesdienstevents für die junge Generation unter die Lupe. Und wir beschäftigen uns tiefgehend mit einigen Schlüsselfragen zu diesem Thema. Was treibt diese Generation an? Warum besteht die Möglichkeit, sie zu verlieren? Warum liegt der Schlüssel darin, sie gemeinsam zu gewinnen?

Wir werden uns ein erfolgreiches Beispiel aus der Praxis im Detail anschauen und so die Begeisterungsfaktoren identifizieren. Darüber hinaus erhalten Sie anwendungsorientierte Ratschläge, wie ein begeisterndes Konzept initiiert, definiert und realisiert werden kann.

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Sa, 14.11.2020: Innovationskultur schaffen: Veränderung annehmen – Haltungen einüben – Daniel Sprint
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

„Nichts ist so beständig wie der Wechsel” (Heraklit)

Spätestens seit Heraklit die Konstante vom Werden und Vergehen als Prinzip der Welt im Fluss der Zeit verstand, versuchen die Völker und Gesellschaften über den Erdball verstreut sich diesem Wechsel, den einhergehenden Veränderungen so gut sie können anzupassen.

Auch die Kirche stellt sich dieser Herausforderung, weil sie in sich erkannt hat, immer wandelbar zu sein – „semper reformanda“. Ob sie dabei im Fluss der Zeiten erfolgreich bleibt, wird sich an ihrer Haltung gegenüber diesen Veränderungen beweisen.

Aber wie vollziehe ich als Gemeindemitglied konkret eine Veränderung? Welche persönlichen Haltungen lassen mich erkennen, wo eine Veränderung nottut, wie ich die nötigen Schritte ergreife und wo ich meine Mitchristen für Veränderung begeistern kann?

Bei diesem Tagesseminar erlernen Sie, Veränderungsdruck wahrzunehme und Ihre eigene Haltung in Veränderungen z. B. über die „Theorie-U“ oder der „Lazy Eight“ zu analysieren. Dann können Sie in Übungen ihr Mindset schrittweise öffnen, um Veränderungen zulassen zu können und/oder zu ermöglichen. Damit ist ein wichtiger Grundstein für erfolgreiche Innovation gelegt.

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Fr, 20.11.2020: Wie kommt man zu einer Kultur echter Gastfreundschaft? – Florian Mittl
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Der antike Schriftsteller Tertullian, der später selbst zum Christentum konvertierte, schreibt angesichts der rasch wachsenden frühen Kirche: „Seht, wie sie einander lieben“.

Die Art und Weise, wie die frühen Christinnen und Christen miteinander umgehen, ihre Fröhlichkeit, ihre Art zu feiern usw. sind anziehend und laden andere dazu ein, sich genauer mit dieser neuen Gemeinschaft auseinanderzusetzen. „Einander“ ist eines der häufigsten Wörter der Bibel. Am Umgang von Christinnen und Christen untereinander und mit anderen kann Gott erkennbar und erfahrbar werden.

Die Kultur einer Organisation kann man mit der Formel Kultur = Werte x Verhalten beschreiben. In diesem Seminar sollen Wege aufgezeigt werden, wie man vom bloßen Behaupten ins Tun kommt, damit sich Werte und Verhalten tatsächlich decken und besonders für jene, die zum ersten Mal oder nur selten eine Pfarre besuchen, auf faszinierende Weise sicht- und spürbar werden.

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Di, 24.11.2020: Soziale Verantwortung im Umgang mit Geld – Markus Schlagnitweit
9:30 – 16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

„Geld regiert die Welt“ – ist im globalen Finanzkapitalismus beinahe schon eine Binsenweisheit. Man kann das beklagen; man kann diese Tatsache aber auch bewusst annehmen und für eine positive Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft nutzen: Geldwirtschaft in sozialer Verantwortung.

Neben grundlegenden Ansätzen und Wirkweisen ethisch orientierter Geldveranlagung sollen an diesem Seminartag auch regional wirksame Modelle des sozial-ökologischen Einsatzes von Geld vorgestellt, diskutiert und ggf. weiterentwickelt werden.

Auf diese Weise können Pfarrgemeinden, aber auch lokale Vereine, Firmen oder Familien konkrete Schritte zu mehr Gerechtigkeit und Solidarität setzen.

Der Theologe und Sozialwissenschaftler Dr. Markus Schlagnitweit gehört zu den Pionieren der ethisch orientierten Geldveranlagung in Österreich, hat in Kooperation mit Finanzdienstleistern an der Entwicklung von Standards und Produkten der ethisch verantwortlichen Geldveranlagung mitgearbeitet und war über 15 Jahre aktiv im Vorstand von CRIC (Corporate Responsibility Interface Center) – Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage mit Sitz in Frankfurt/Main tätig. Außerdem ist er seit vielen Jahren als Erwachsenenbildner in der ethisch orientierten „Finanz-Alphabetisierung“ engagiert.

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Fr, 27.11.2020: Dabei, aber frei – Neue Formen der Vergemeinschaftung im kirchlichen Kontext – Björn Hirsch
9:30-16:30 Uhr mit Pausen und Kleingruppen

Kennen Sie das: Sie haben eine Jugendstunde oder einen Vortragsabend mit viel Herzblut vorbereitet und wieder finden sich nur die altbekannten Leute ein? Woran liegt das? Und wie kann es gelingen, mit weniger Aufwand mehr Menschen zu erreichen?

Die Antworten darauf sind vielfältig, es gibt jedoch einen wichtigen Schlüssel. Den meisten Menschen ist Gemeinschaft heute immer noch sehr wichtig, Freunde und Familie stehen im Werteranking ganz oben. Doch bedeutet das tatsächlich, dass Gemeinschaft sich immer um eine feste Zeit an einem festen Ort und mit möglichst hoher Regelmäßigkeit vollziehen muss? Warum messen wir als Kirche unseren Erfolg immer daran, wie viele Menschen an einem bestimmten Tag um eine bestimmte Zeit in der Kirche sitzen?

In diesem Seminar wollen wir auf die Suche nach alternativen Vergemeinschaftungsformen gehen, welche zum einen den Wunsch nach Gemeinschaft und zum anderen den Wunsch nach Individualität und Flexibilität berücksichtigen. Durch Praxisbeispiele und eine Übung werden Sie zu Experten für neue Formen der Gemeinschaft und bekommen dadurch die Grundlage dafür, Menschen aus verschiedenen Lebenswelten und Altersgruppen mit kirchlichen Angeboten zu erreichen.

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Weitere Informationen

AblaufKostenAnmeldungOnline ZugangRuf-SeminareEmpfehlungen
Die Seminare finden jeweils in der Zeit von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt.
Dazwischen gibt es Pausen und Kleingruppenarbeit.

9.15: Einlassphase und Willkommen
9.30: Begrüßung und Ablauf, technische Tipps
9.35: Vorstellrunde und Erwartungen – je nach Größe gesamt oder in Kleingruppen
9.50: Geistliche Einstimmung
10.00: Inhaltlicher Impuls zum Tagesthema
10.30: Kleingruppenarbeit inkl. Pause
11.30: Plenum mit offener Gesprächsrunde
12.15: Kurzes Mittagsgebet und Mittagspause
13.30: Inhaltlicher Impuls mit best practice Beispielen und Tipps für Umsetzungen und Anwendungen im eigenen Bereich
14.00: Kleingruppenarbeit
15.00: Präsentation im Plenum mit offener Gesprächsrunde und kollegialem Coaching
16.00: Feedback und Umfrage und Gebet
16.30: Abschluss

Kostenbeitrag pro TeilnehmerIn und Tag inkl. Mwst: 96€
Wir senden Ihnen nach der Anmeldung eine Rechnung zu.
Wir übermitteln Ihnen die Zugangsdaten rechtzeitig per E-Mail.
Alle aufgelisteten Seminare werden auch als Ruf-Seminare angeboten. Individuelle Gruppenbuchungen sind ab 12 Teilnehmer*innen möglich. Dabei gewähren wir einen Rabatt von 20%.
Wir freuen uns über Empfehlungen zu künftigen Themen oder neuen Referent*innen. Bitte senden Sie uns dazu ein E-Mail an kontakt@pastoralinnovation.org