Samstag, 15.5.2021

Samstag, 15.5.2021

Wer die geistige und die körperliche Entwicklung seines Kindes fördern möchte, sollte sich bewusst machen, dass keine medienpädagogische Notwendigkeit besteht, dessen Reifungsressourcen an technisch vermittelte Erfahrungen zu verschwenden. Da selbst hochbetagte Menschen ohne Vorerfahrungen in der Lage sind, Touchpad-Funktionen zu verstehen und zu nutzen, ist die Sorge, der Nachwuchs könnte den Anschluss an die technischen Errungenschaften unser Zeit verpassen, unbegründet.
Martin Grunwald: Homo Hapticus, Seite 88

Ob Mediennutzung von Kindern gut oder schlecht ist, ist eine heiß diskutierte Frage. Viele Spiele wirken durch ihre intensiven Reize suchtfördernd. Ein permanenter unlimitierter Zugang zu Tablet & Co kann tatsächlich die Entwicklung durch Bewegungsmangel, Vereinsamung und eine einseitige Beschäftigung schädigen. Es gilt daher, die Verwendung von Medien gut zu begleiten sowie deren konstruktive Nutzung vorzuleben. Man kann und soll nicht vermeiden, dass Kinder mit digitalen Medien in Berührung kommen. Daher halte ich es für besonders relevant, Kindern den kritischen Umgang mit digitalen Medien beizubringen.

Im Heidelberger Privatschulcentrum lernen Kinder, mit Medien gut umzugehen:

Text: Natascha Plank
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